Result of Your Query

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Z

open organizationoffene Form (ger.)

  • The growth form of plants whose development will not end up in a definite form.
    plant
    1894

    Bei vielen Pflanzen und den Stöcken der Hydroidpolypen und Korallen giebt es ultimäre Organe [d.h. solche, »an denen nicht wieder organbildende Elmentarprozesse eingeleitet werden«] […] nicht, die Kette der neuen Induktionen und neuen Elementarprozesse geht hier unbegrenzt weiter. Im Gegensatz zu den geschlossenen wollen wir hier von offenen Formen reden

    Driesch, H. (1894). Analytische Theorie der organischen Entwicklung: 106; cf. id. (1903). Naturbegriffe und Natururteile: 229.

    1905

    Pflanzen sind […] ›offene‹ Formen im Gegensatz zu Tieren

    Driesch, H. (1905). Die Entwicklungsphysiologie von 1902-1905. Ergebnisse der Anatomie und Entwicklungsgeschichte 14, 603-807: 707.

    1906

    ›Offene‹ Formen sind […] alle Organisationstypen mit nicht begrenztem Wachstum, also die meisten Pflanzen und sehr viele Hydroiden, Schwämme und Anthozoen […] [im Gegensatz zu den] geschlossenen Organisationsformen [der Tiere]

    Driesch, H. (1906). Die Physiologie der tierischen Form. Ergebnisse der Physiologie 5, 1-107: 66.

    1909

    Tiere seien ›geschlossene‹, Pflanzen seien ›offene‹ Formen; Tiere erreichen einen Punkt, auf dem sie fertig sind, Pflanzen sind, wenigstens in sehr vielen Fällen, nie fertig

    Driesch, H. (1909). Philosophie des Organischen, 2 vols.: I, 48; cf. 2. ed. 1921: 40; id. (1919). Studien über Anpassung und Rhythmus. Biolog. Zentralbl. 39, 433-462: 462.

    1928

    Wählt das Leben einmal den Weg der Mehrzelligkeit, so wählt es den Konflikt zwischen Organisiation und Körperlichkeit und muß ihn daher in der Form ausgleichen.

    Auf zweierlei Weise ist dieser Ausgleich möglich, in offener und in geschlossener Form. Findet der Ausgleich in offener Form statt, so liegt eine Pflanze vor, findet er in geschlossener Form statt, so zeigt das lebendige Ding die Merkmale des Tieres. [...]

    Offen ist diejenige Form, welche den Organismus in allen seinen Lebensäußerungen unmittelbar seiner Umgebung eingliedert und ihn zum unselbständigen Abschnitt des ihm entsprechenden Lebenskreises macht.

    Plessner, H. (1928). Die Stufen des Organischen und der Mensch (Berlin 1975): 219.