Zu der [...] Gruppe der Paröken, d.h. derjenigen Tiere, die aus dem Aufenthalt in der Nähe anderer Vorteil ziehen, gehören in erster Linie die zahlreichen Bewohner der Korallenriffe, die Seeigel, Seesterne, Schlangensterne, Würmer, Krebse, Mollusken, Fische, die in dem Gewirr der vielverzweigten, kalkstarrenden Stöcke der Korallenpolypen neben reichlicher Nahrung vor allem auch Schutz gegen ihre Feinde finden
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paroecsParöken (ger.)
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Organisms living in cohabitation with organisms of another species which provide protection for the first organisms.
- 1905
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Kraepelin, K.M.F. (1905). Die Beziehungen der Tiere zueinander und zur Pflanzenwelt: 84.
- 1914
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Als Paröken werden Tiere bezeichnet, welche in der Nachbarschaft einer anderen Art regelmäßig vorkommen, von der sie einen Nutzen erfahren; meist können sie ihren Gastfreund verlassen, und es finden sich sehr verschiedene Grade der Beziehungen zwischen derart verbundenen Tieren. So findet man ziemlich regelmäßig unter den Schirmen großer Quallen, im Schutz ihrer nesselnden Tentakel, Jungfische aus verschiedenen Gattungen.Doflein, F. (1914). Das Tier als Glied des Naturganzen (Tierbau und Tierleben in ihrem Zusammenhang betrachtet, Bd. 1): 275.